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Die Zukunft der Bücher

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Die Zukunft der Bücher (Foto: Alte Bibliothek mit hölzernen Säulen, vor denen Büsten stehen; dahinter eine Leiter vor einem Buchregal)
Staffel 1 Episode 22

Noch bis Sonntag findet die Frankfurter Buchmesse 2017 statt und die ganze Branche ergießt sich in allgemeiner Euphorie. Eine Euphorie, die nicht unbedingt angemessen ist. Denn die gesamte Branche steht vor einem großen Umwälzungsprozess, auf den sie offenbar nicht vorbereitet ist. Das Buch wird sich in Zukunft genauso ändern müssen wie Verlage und Autoren. Ob das gelingen wird?

Das E-Book konnte sich nicht durchsetzen. Noch nicht. Denn wenn man die Augen nicht verschließt, deutet vieles darauf hin, dass der Siegeszug des E-Books erst noch kommen wird. Dafür muss sich aber noch viel tun. Junge Leser werden ihren Teil dazu beitragen.

Der Buchmarkt selbst ist momentan voll von Durchschnittlichem. Zumindest, wenn man die prominente Auslage betrachtet. Die Zielgruppe hierfür wandert aber längst ins Internet ab – einem der größten Konkurrenten des Buches. Wenn die Buchbranche nicht plötzlich ihr blaues Wunder erleben will, sollte sie langsam anfangen, die hochwertigen Inhalte ins Schaufenster zu stellen. Denn Leser werden anspruchsvoller werden.

Verlage bekommen zunehmend Konkurrenz von Selfpublishern, die sie derzeit noch nicht ernstzunehmen scheinen. Aber diese werden immer professioneller und holen sich endlich das große Stück vom Kuchen, das ihnen zusteht. Anstatt der üblichen 10 %.

Autoren müssen sich allerdings mit ihrer neuen Realität anfreunden. Dass es nicht mehr reicht, bloß schreiben und erzählen zu können. Dass sie gleichzeitig imstande sein müssen, mehrere Aufgaben zu übernehmen, die man ihnen auch durchaus aufbürden kann. Die Leserschaft beispielsweise muss man sich schon aufbauen, bevor man überhaupt beginnt, das erste Buch zu schreiben. Und das ist nur eine der vielseitigen neuen Aufgaben angehender Autoren.

Lesenswerte Beiträge zur Frankfurter Buchmesse

Foto: Unsplash.com / Alex Block

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