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Blogbeitrag Checkliste: Das notwendige Minimum für erfolgreiche Blogartikel

Blogbeitrag Checkliste: Minimum (Foto: Laptop, Smartphone, Portemonnaie, Kameraobjektiv auf einem Holztisch, eine Frau tippt auf der Tastatur)

Blogbeiträge einfach nur schreiben und veröffentlichen? So schön diese Vorstellung auch ist, sie entspricht leider nicht der Realität. Damit ein Beitrag erfolgreich sein kann (und Ihrer Website nicht sogar schadet), sind ein paar wesentliche Voraussetzungen zu erfüllen. In dieser Blogbeitrag Checkliste erfahren Sie, was wirklich unbedingt und unabdingbar notwendig ist bei der Erstellung von erfolgreichen Blogartikeln.

Kurzfassung (TL;DR)
  • Blogbeiträge müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit sie überhaupt erfolgreich sein können
  • Anderenfalls verschwenden Sie mit dem Schreiben Ihre Zeit und können Ihre Website sogar ernsthaft gefährden
  • Die wichtigsten Punkte: Titel, Permalink, Beitragsbild, Content, Formatierung, Quellenangaben, Kategorie & Tags, SEO Titel, Meta Description, Fehlerkorrektur, Veröffentlichung, Sharing
  • Die vollständige Blogbeitrag Checkliste finden Sie in Kurzform (inkl. Tipps) am Ende dieses Beitrags

Warum der ganze Aufwand?

Auf manche wirkt es vollkommen unnötig, so viel Zeit in einen Blogbeitrag zu investieren, dass man dafür eine Checkliste braucht. Natürlich sollte er fehlerfrei sein, aber wozu all die anderen Punkte? Ist das wirklich notwendig?

Stellen Sie sich vor, Sie schreiben ein E-Book ganz allein. Selbst wenn Sie nur das Nötigste machen, dann benötigen Sie mehr als eine Idee, eine Struktur und einen Text. Das E-Book muss in das richtige Format gebracht werden, damit es auf den Geräten läuft. Braucht außerdem bibliographische und rechtliche Angaben und natürlich ein Cover. Muss so formatiert werden, dass die E-Reader-Funktionen auch ordentlich genutzt werden können. Und fehlerfrei sollte es ebenfalls sein. Und die Produktseite bei Amazon will auch noch formuliert, formatiert und gestaltet sein.

Blogbeiträge sind nichts anderes als sehr kurze E-Books. Wer im Kindle Store wie bei Google nicht in der Ecke mit den Mängelexemplaren landen will, sollte besser die folgenden, absolut notwendigen Ratschläge befolgen.

Die Blogbeitrag Checkliste: Was jeder Blogbeitrag unabdingbar benötigt

Wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen, haben Sie bereits viele Voraussetzungen erfüllt, damit Ihr Blogbeitrag erfolgreich wird. Und damit Ihre investierte Zeit nicht umsonst war. Am Ende des Beitrags finden Sie übrigens alles noch einmal in einer handlichen Checkliste, aber lesen Sie diese Anweisungen bitte dennoch sorgsam, um Probleme zu vermeiden.

Passen Sie nur auf, keinen Clickbait zu formulieren – das schickt sich nicht.

1. Titel: Ein Meisterwerk zum Draufklicken

Der Titel eines Beitrags entscheidet bereits darüber, ob alle anderen Punkte relevant sind. Denn weckt dieser nicht bereits das Interesse des potenziellen Lesers, wird er sich nicht einmal den ersten Absatz durchlesen.

Er sollte aussagekräftig sein, also deutlich machen, worum es in dem Beitrag geht. Er sollte interessant sein, denn Uninteressantes möchte niemand lesen. Und er sollte ansprechend sein, denn lieblos aneinandergereihte Keywords sehen eher aus wie ein Fehler. Passen Sie nur auf, keinen Clickbait zu formulieren – das schickt sich nicht.

Hier ist bereits die erste Stelle, an dem Sie das vorher recherchierte (Longtail) Keyword einbinden sollten – und zwar so weit wie möglich am Anfang. Bei diesem Beitrag hier geht es um das Keyword „Blogbeitrag Checkliste“ – deshalb steht es ganz am Anfang und nicht am Ende, so wie es sprachlich womöglich einfacher zu formulieren wäre.

Der Titel muss aber nicht immer nach diesem strengen Schema aufgebaut sein. 1-2 Wörter vorher schaden nicht. Und manche Beiträge lassen sich auch gar nicht auf Keywords optimieren, z.B. manche Kolumnen.

2. Permalink: Mehr als nur eine Anschrift

Unmittelbar nach dem Festlegen des Titels sollte WordPress bereits einen Permalink festlegen (falls nicht, einfach einmal zwischenspeichern).

WordPress Permalink eines Blogbeitrags

Dieser besteht aus den Wörtern des Titels in Kleinbuchstaben, ohne Umlaute und Sonderzeichen und mit Bindestrichen getrennt. Diese Formatierung ist wichtig und sollte unbedingt beibehalten werden. Das Keyword muss unbedingt erhalten bleiben und sollte auch hier so weit wie möglich am Anfang stehen.

Sie können und sollten aber Wörter herausstreichen, die nur als Füllwörter dienen. Aus blogbeitrag-checkliste-das-notwendige-minimum-fuer-erfolgreiche-blogartikel wird so z.B. blogbeitrag-checkliste-minimum-erfolgreiche-blogartikel oder sogar nur blogbeitrag-checkliste-minimum.

Wichtig: Achten Sie ganz penibel darauf, dass der Permalink korrekt ist, denn er lässt sich nach der Veröffentlichung gerade für Laien nur sehr mühsam ändern, ohne Suchmaschinen und Leser zu verärgern.

3. Beitragsbild: Bilder und die tausend Worte

Der Spruch „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ ist unheimlich antiquiert, aber das macht ihn nicht weniger wahr. Wenn das Bild für Ihre Zielgruppe nicht ansprechend ist, kann es sein, dass der Beitrag nicht einmal angelesen wird. An der Qualität und Art des Bildes erkennt man als erfahrener Leser schnell die Qualität des Inhalts. Deshalb ist auch Ästhetik wichtig.

Wählen Sie nur Bilder, die Sie rechtlich auch verwenden dürfen (z.B. von kostenlosen Archiven wie unsplash.com oder kostenpflichtigen wie shutterstock.com oder istockphoto.com). Und optimieren Sie das Bild, sodass es stilistisch zu Ihren anderen Bildern passt.

Die wichtigsten Merkmale: Es sollte (sofern nicht anders erforderlich) Maße von 1200 x 800 Pixeln aufweisen und nach der Komprimierung (mit JPEGmini oder TinyPNG) nicht viel größer als 600 KB sein.

WordPress Beitragsbild anpassen

Bevor Sie das Bild hochladen, passen Sie den Dateinamen an: Kleinschreibung, keine Umlaute und Sonderzeichen, Wörter durch Bindestriche getrennt. Nach Möglichkeit das Keyword verwenden. Bei diesem Beitragsbild lautet der Dateiname übrigens: blogbeitrag-checkliste-minimum.jpg.

Wenn Sie das Bild in WordPress hochladen, vergessen Sie bitte nicht, ein ALT-Tag hinzuzufügen (WordPress nennt das „Alternativtext“). Dieser sollte das Keyword des Beitrags enthalten und wenn möglich eine kurze Beschreibung dessen, was auf dem Bild zu sehen ist – für Leser, die aufgrund eingeschränkter Sehfähigkeiten auf das Vorlesen dieser Beschreibung angewiesen sind. Bei diesem Beitragsbild: Blogbeitrag Checkliste: Minimum (Foto: Laptop, Smartphone, Portemonnaie, Kameraobjektiv auf einem Holztisch, eine Frau tippt auf der Tastatur)

Die obigen Ratschläge gelten natürlich für alle Bilder, die Sie in Ihrem Beitrag verwenden – nicht nur für das Beitragsbild. Binden Sie sie direkt in den Text ein, am besten über die gesamte Breite. Denn Texte um Bilder herum fließen zu lassen, macht man aufgrund mobiler Geräte nur noch selten. Es wirkt außerdem ein wenig altbacken. Vermeiden Sie auch häufige Fehler bei der Bildbearbeitung.

Klingt Ihr Beitrag, als könnte er in einer Fachzeitschrift für Rechtsanwälte oder Steuerberater stehen, werfen Sie ihn weg und schreiben Sie ihn neu.

4. Content: Lieber lesbar als kompliziert

Dass der Content, also der Inhalt Ihres Beitrags, über alle Zweifel erhaben sein sollte, versteht sich von selbst. Das bedeutet aber noch nicht, dass er auch wirklich gut lesbar ist. Machen Sie es Ihren Lesern so einfach wie möglich und Ihre Chancen steigen erheblich, dass ein Beitrag weiterempfohlen oder überhaupt erst einmal gelesen wird. Insbesondere der erste Absatz sollte Lust auf mehr machen.

Achten Sie vor allem auf Ihre Sprache: Schreiben Sie einfach und niemals formal, auch wenn Sie glauben, dass es Ihrem Berufsstand angemessen ist. Einfach bedeutet nicht anspruchslos, sondern leicht nachvollziehbar. Deshalb ist es oft hilfreich, sich vorzustellen, man schreibe keinen Text, sondern unterhalte sich mit dem Leser. Höflich und freundlich, aber eben nicht formal. Kurze Absätze, kurze Sätze. Klingt Ihr Beitrag, als könnte er in einer Fachzeitschrift für Rechtsanwälte oder Steuerberater stehen, werfen Sie ihn weg und schreiben Sie ihn neu.

Produzieren Sie zudem bitte keinen Fließtext, denn die sind so unattraktiv wie Gras beim Wachsen zuzusehen. Dafür ist die Aufmerksamkeitsspanne von Internetnutzern heute viel zu gering. Unterteilen Sie den Beitrag mithilfe von Zwischenüberschriften, Bildern, Grafiken, Listen und Zitaten.

Ein Beitrag sollte niemals weniger als 300 Wörter aufweisen, da es sonst zu Problemen mit Suchmaschinen und schlimmstenfalls Abstrafungen für die gesamte Website kommen kann („Spam Flag“). Schreiben Sie besser Beiträge mit mindestens 700 Wörtern, aber ziehen Sie sie auch nicht künstlich in die Länge. Haben Sie das Gefühl, ihn strecken zu müssen, ist meist eine falsche Themenwahl, eine ungenügende Recherche oder eine dürftige Erklärung schuld.

Bringen Sie das Keyword häufig genug (aber nicht exzessiv) im Beitragstext unter und verwenden Sie auch Synonyme und verwandte Wörter, die üblicherweise in demselben Kontext vorkommen. Google bewertet all diese Faktoren mit. Schreiben Sie aber in erster Linie für den Leser, auch wenn es schwerfällt.

Tipp: Tragen Sie das Keyword als sogenanntes Focus Keyword in die Box von Yoast SEO ein, dann weist Sie das Plugin bereits auf die gröbsten Fehler hin.

5. Formatierung: Übersichtlichkeit hält die Leser

Die Formatierung eines Textes ist mehr als nur Schmuck. Sie sorgt nämlich nicht nur für eine bessere Lesbarkeit, sondern hilft auch Suchmaschinen, Ihre Texte besser zu verstehen und einzuordnen. Das begünstigt vordere Plätze bei den Suchergebnissen und ist einer der wichtigsten Punkte der Blogbeitrag Checkliste.

WordPress Editor: Texte formatieren

Vor allem Überschriften müssen zwingend als solche gekennzeichnet werden. Es ist unter keinen Umständen eine Alternative, sie einfach nur fett zu markieren. Achten Sie darauf, alle Überschriften innerhalb des Beitrags mindestens als h2-Überschrift zu kennzeichnen, da der Titel des Beitrags bereits die h1-Überschrift ist.

Setzen Sie Links korrekt und vermeiden Sie dabei, einfach nur Wörter wie „hier“ zu verlinken. Links zu externen, also fremden Websites, sollte immer in einem neuen Fenster öffnen, aber interne Links zu Ihrer eigenen Website nahezu immer in demselben.

WordPress More Tag setzen (Weiterlesen Tag)

Vergessen Sie nicht, ein More-Tag nach dem ersten Absatz zu setzen, sonst laufen Sie Gefahr, dass der volle Beitrag auf vielen Unterseiten angezeigt wird. Das ist nicht nur schmerzhaft für die Besucher Ihrer Website, sondern kann zu Strafen durch Suchmaschinen wegen „Duplicate Content“ führen. Setzen Sie dafür den Cursor an das Ende des ersten Absatzes und klicken Sie auf den Button für das More-Tag (auch Weiterlesen-Tag genannt).

Verzichten Sie außerdem auf Spielereien bei der Formatierung. Eine gute Website sorgt automatisch für die Gestaltung, Sie sollten also nicht plötzlich andere Schriftarten oder Schriftfarben verwenden, selbst wenn Ihr Content Management System das vorsieht. Ihre Aufgabe ist es lediglich, die einzelnen Elemente Ihrer Texte auszuzeichnen: als Überschrift, als Link, als Liste, als Zitate, fett oder kursiv.

Ohne die Nennung von Quellen können rechtliche Konsequenzen drohen, die etwas zu teuer dafür sind, dass man eigentlich nur einen Blogbeitrag schreiben wollte.

6. Quellen: Nicht nur für Journalisten wichtig

Wenn Sie von anderen Websites oder aus Büchern und Zeitschriften zitieren, dann sollten Sie das kenntlich machen, z.B. durch einen Link. Anderenfalls können rechtliche Konsequenzen drohen, die etwas zu teuer dafür sind, dass man eigentlich nur einen Blogbeitrag schreiben wollte.

Achten Sie insbesondere darauf, den Urheber aller Bilder zu nennen, auch den des Beitragsbildes. Das ist Stand jetzt zwar bei Unsplash nicht erforderlich, sollte aber zur Sicherheit trotzdem erfolgen. Selbst wenn Sie für das Bild bezahlen, ist eine solche Kennzeichnung in aller Regel Pflicht und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da nicht wenige Fotografen speziell nach solchen Verstößen suchen (lassen).

7. Kategorien & Tags: Finden, was man sucht

Der schnellste Schritt ist vermutlich die Auswahl von Kategorien und Tags. Dabei leisten sie Großes, denn sie bringen Übersicht und Ordnung in Ihr Blog. Nutzer können so viel schneller Beiträge finden, die sie interessieren.

Verwenden Sie nach Möglichkeit nur eine Kategorie für Ihre Beiträge. Keinem Leser nützt es, wenn er unter mehreren Kategorien immer wieder dieselben Beiträge findet.

Bei Tags ist das anders, hier handelt es sich eher um eine Verschlagwortung als um eine Kategorisierung. Denken Sie aber darüber nach, ob Ihre Website überhaupt Tags benötigt. Falls ja, verwenden Sie immer dieselbe Schreibweise (entscheiden Sie sich für Singular oder Plural) und nicht ständig neue Synonyme.

8. SEO Titel: Ein Meisterwerk in Fesseln

Wenn Sie WordPress in Verbindung mit dem Plugin Yoast SEO verwenden, dann erscheint unterhalb Ihres Beitrags eine SEO-Box. Diese enthält ein sogenanntes Snippet Preview mit einer Vorschau, wie das Ergebnis zu dieser Seite in den Suchergebnissen bei Google aussehen könnte.

Yoast SEO: SEO-Titel und Meta Description in der Snippet Preview

Klicken Sie auf Edit Snippet oder den blauen Titel, um das Feld für den SEO-Titel freizuschalten. Dieser enthält standardmäßig den Titel Ihres Beitrags sowie ein Trennzeichen und den Titel Ihrer gesamten Website. Dieser SEO Titel wird nicht auf Ihrer Website selbst angezeigt, aber auf dem Tab des Browsers und vor allem in den Suchergebnissen.

Es gibt keine exakt vorgeschriebene Länge, da Google ihn abhängig davon kürzt, ob genügend Pixel zur Verfügung stehen. Halten Sie sich an die Empfehlung von Yoast SEO (gekennzeichnet durch den farbigen Balken unterhalb, der grün sein sollte). Achten Sie darauf, dass das Keyword möglichst weit vorne steht. Und ändern Sie den Titel nur dann, wenn er zu lang (oder zu kurz) ist. Meist fahren Sie mit der automatisch generierten Variante am besten.

Der SEO-Titel diese Beitrags musste übrigens gekürzt werden und lautet: Blogbeitrag Checkliste: Das Minimum für erfolgreiche Blogartikel

9. Meta Description: Viel wichtiger als bloß lästig

Die Meta Description befindet sich unterhalb des SEO-Titels, folgen Sie also der obigen Anleitung, um das Feld dafür sichtbar zu machen.

Die Meta Description wird oft vernachlässigt, ist aber unabdingbar für Blogbeiträge. Denn sie stellt den Text dar, der auf den Suchergebnisseiten von Google & Co. verwendet wird. Es ist also die ideale Möglichkeit, um Werbung für Ihren Beitrag zu machen. Und die sollte gut sein, sonst klickt niemand darauf.

Betrachten Sie den Text daher eher als Werbetext. Was hat der Leser davon, dass er auf Ihre „Anzeige“, also Ihren Beitrag klickt? Sie können diesen Text ruhig etwas werbend formulieren. Es sollte nicht bloß eine langweilige Zusammenfassung sein. Zeigen Sie dem Leser, wie er von Ihrem Artikel profitieren kann.

Yoast SEO Meta Description

Die Meta-Description sollte mindestens 120 Zeichen lang sein und darf seit kurzem bis zu 320 Zeichen betragen. Schöpfen Sie diesen Raum nach Möglichkeit aus, aber übertreten Sie niemals die rote Linie von 320 Zeichen. 300 Zeichen ist ein gutes Ziel, das Sie sich setzen sollten. Auch in der Meta Description sollte übrigens das Keyword vorkommen.

Die Meta Description für diesen Beitrag lautet: Wissen Sie, was ein Blogartikel benötigt, um erfolgreich zu sein? Unsere Blogbeitrag Checkliste zeigt Ihnen, was unbedingt erforderlich ist, bevor Sie Ihren Beitrag veröffentlichen. So holen Sie alles aus Ihrem Content heraus und vermeiden gleichzeitig Strafen durch Suchmaschinen. (Inkl. übersichtlicher Checkliste) [316 Zeichen]

10. Fehlerkorrektur: Aus Respekt vor Ihren Lesern

Wir leben in einer Zeit, in der in Blogartikeln weniger Fehler zu finden sind als in Nachrichtenmeldungen überregionaler Zeitungen. Sie werden aber nicht an Journalisten gemessen, die ihre Beiträge in kürzester Zeit veröffentlichen müssen und nicht an Redaktionen, die sich das Geld für Korrektoren sparen.

Sie werden gemessen an den Milliarden von Blogbeiträgen, die keine oder nur sehr wenige Fehler aufweisen. Für Ihre Marke ist es wichtig, dass Sie diesem Beispiel folgen. Gerade wenn man sich um alles alleine kümmert, ist es nicht möglich, alle Fehler zu beseitigen. Aber Leser sollten niemals den Eindruck haben, dass Sie sich nicht einmal die Mühe gemacht haben, den Beitrag wenigstens noch ein einziges Mal sorgsam zu lesen.

Blogbeitrag live korrekturlesen

Führen Sie die Fehlerkorrektur immer live durch, d.h. nicht im Editor von WordPress, sondern in der Beitragsvorschau. Das hat zwei Vorteile: Zum einen hilft die veränderte Darstellung tatsächlich, mehr Fehler zu finden. Zum anderen sehen Sie so auch Fehler in der Formatierung schneller.

Beseitigen Sie alle Fehler in Rechtschreibung, Grammatik und Formatierung. Aber checken Sie auch noch einmal die Fakten Ihres Beitrags: Steht das, worüber ich schreibe, wirklich in dieser Norm? Ist das, was ich schreibe, heute wirklich noch gültig? Und überprüfen Sie, ob auch alles einem stringenten roten Faden folgt. Manchmal hilft schon die Umstellung von ein paar Absätzen, um die Inhalte klarer erscheinen zu lassen.

Und schreiben Sie wenn möglich keinen Beitrag, in dem Sie andere darauf hinweisen, wie wichtig eine ordentliche Rechtschreibung ist. Das erhöht nur unnötig den Druck.

11. Veröffentlichung: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Der richtige Zeitpunkt zur Veröffentlichung kann mitunter entscheidend sein. Selbst wenn Sie noch bis in die Nacht hinein an einem Beitrag sitzen, veröffentlichen Sie ihn nicht gleich.

WordPress Blogbeitrag planen

Legen Sie in WordPress ein Datum und eine Uhrzeit fest, zu der der Beitrag automatisch erscheinen soll. Denn diese Uhrzeit wird z.B. auch in RSS-Readern verwendet und so bei den meisten Abonnenten weiter oben angezeigt.

Tipp: Wenn Ihr Beitrag zur festgelegten Zeit nicht online ist, liegt nicht zwingend ein Fehler vor, oftmals hat Ihre Website einfach nicht genügend Besucher. Denn WordPress kann einen Beitrag erst veröffentlichen, wenn irgendjemand irgendeine Unterseite oder die Administrationsoberfläche betreten hat. Erst dann wird eine Abfrage ausgelöst, die überprüft, ob es Inhalte gibt, die geplant worden und mittlerweile fällig sind. Und erst dann werden die Inhalte wirklich geschaltet. Abhilfe schafft ein Cronjob (zusätzlich zu WP Cron, deaktivieren Sie WP Cron also nicht) – oder mehr regelmäßige Besucher.

12. Sharing: Denn Teilen verbindet

Selbst wenn Sie nicht viel Marketing für Ihren Beitrag betreiben wollen (entgegen der landläufigen Meinung übermotivierter Marketer ist tatsächlich der Inhalt entscheidender als die Vermarktung), sollten Sie ihn wenigstens kurz teilen.

Verweisen Sie in allen sozialen Netzwerken wenigstens einmal auf Ihren neuen Beitrag und senden Sie ihn an alle Personen, für die er (wirklich) von Interesse sein könnte.

Achten Sie nur darauf, dass Sie nicht einen Beitrag schon jetzt teilen, der erst später veröffentlicht wird. Planen Sie also Tweets und Posts z.B. mit Tools wie Buffer oder Hootsuite, damit sie erst nach der Veröffentlichung erscheinen.

Ein guter Blogbeitrag benötigt schon inhaltlich viel Zeit. Da sollten doch ein paar weitere Minuten eine gute Investition sein, damit all die Arbeit nicht vollkommen umsonst war.

Fazit

Auch wenn die Liste lang erscheint, es handelt sich vor allem um Dinge, die Sie im Hinterkopf behalten sollten – weniger um abzuarbeitende Anweisungen. Das meiste davon werden Sie nach einiger Zeit ganz automatisch machen, sodass Ihr Blogbeitrag dadurch keine Minute länger in der Erstellung benötigt.

Diese Blogbeitrag Checkliste ist vielmehr eine Sammlung an Best Practices. Einfache Regeln, die dafür sorgen, dass Sie aus Ihrem Artikel so viel wie möglich herausholen.

Denn sehen Sie es einmal so: Ein guter Blogbeitrag benötigt schon inhaltlich viel Zeit. Da sollten doch ein paar weitere Minuten eine gute Investition sein, damit all die Arbeit nicht vollkommen umsonst war.

Die Blogbeitrag Checkliste in der Kurzform

Berücksichtigen Sie die folgenden Punkten bei der Erstellung jedes einzelnen Blogbeitrags, um das meiste aus ihm herauszuholen. Und Strafen durch Suchmaschinen zu vermeiden.

  • Titel
    • aussagekräftig, interessant & ansprechend
    • kein Clickbait
    • enthält Keyword (so nah wie möglich am Anfang)
    • nicht zu lang
  • Permalink
    • entspricht Titel
    • aber: Füllwörter entfernt
    • enthält Keyword
  • Beitragsbild
    • Bildrechte vorhanden?
    • farblich & stilistisch passend
    • JPG (Fotos) oder PNG (Grafiken)
    • 1200 x 800 Pixel
    • komprimiert: maximal 600 KB
    • Dateinamen anpassen (inkl. Keyword)
    • ALT-Tag hinzufügen (inkl. Keyword)
  • Sonstige Bilder optimieren (wie Beitragsbild)
  • Content
    • einfache, nicht formale Sprache (wie in einer freundlichen Konversation)
    • lesbare Texte (kein Fließtext!)
      • kurze Absätze
      • kurze Sätze
      • Zwischenüberschriften (h2, h3, h4)
      • Bilder & Grafiken
      • Listen
      • Zitate
    • mindestens 300 Wörter lang, besser 700+
    • jedoch nicht länger als nötig
    • erster Absatz zieht Leser in den Text hinein
    • enthält Keyword & verwandte Begriffe
  • Formatierung
    • Überschriften als Überschriften markiert statt einfach nur fett (ab h2)
    • möglicherweise CSS-Klasse für ersten Absatz
    • Links setzen (fremde Websites in neuem Fenster öffnen)
    • more-Tag nach erstem Absatz setzen
    • keine Spielerei mit Schriftfarben und Schriftarten
  • Quellen von Inhalten und Bildern
  • Kategorie & Tags
  • SEO Titel
    • wenn zu lang: Website-Titel und Trennzeichen entfernen
    • nur im Notfall umformulieren
    • enthält Keyword
  • Meta Description
    • mindestens 120 Zeichen
    • maximal 320 Zeichen
    • enthält Keyword
  • Fehlerkorrektur (live)
    • Rechtschreibung
    • Grammatik
    • Formatierungsfehler
    • Fakten checken
    • roter Faden
  • Veröffentlichung oder Planung
  • Sharing (nach der Veröffentlichung)

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Foto: Unsplash.com / Fabian Irsara

Kommentare

  1. "Einfach bedeutet nicht anspruchslos, sondern leicht nachvollziehbar."
    Und spannend wenn frau bei dir mitliest, möchte ich dazu anfügen.
    Wie immer habe ich wieder etwas dazu gelernt und werde mir diesen Artikel
    noch ein paarmal vornehmen bis ich alles verinnerlicht habe.
    Wie immer Danke für soviel Information und bis zum nächsten Mal

    Marion

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